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Über die Verbesserung im Süden und den Diebstahl von Arbeitsplätzen

Über die Verbesserung im Süden und den Diebstahl von Arbeitsplätzen
11. Februar 2016 

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt hat sich 2015 deutlich verbessert, und zwar in den meisten europäischen Ländern. Im Jahresvergleich ging die Arbeitslosenquote innerhalb der Eurozone um 1 Prozentpunkt (PP) zurück und liegt nun bei 10,4 %, innerhalb der Europäischen Union betrug der Rückgang 0,9 PP bei einer Arbeitslosenquote von nunmehr 9,0 %.

In den Jahren 2012 und 2013, als sich die europäische Wirtschaftsrezession auf ihrem Höhepunkt befand, konnte man Europa in einen krisengeschüttelten Süden und einen stabilen Norden unterteilen. 2015 war ein solcher Vergleich nicht mehr angebracht. Zwar hat man im Süden Europas (Griechenland, Spanien und Portugal) noch immer mit einer hohen Arbeitslosenquote zu kämpfen, doch verzeichnete der Arbeitsmarkt im Jahresvergleich eine sichtbare Verbesserung. In Spanien fiel die Arbeitslosenquote im Jahresvergleich um 2,8 PP auf 20,8 %, was eindeutig auf die wachsende Wirtschaft zurückzuführen ist, dank der neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Ein ordentlicher Rückgang der Arbeitslosenquote war beispielsweise auch in Italien zu beobachten. Aber auch 2015 gab es Länder, wo die Arbeitslosigkeit fast gar nicht zurückging oder sogar anstieg. Beispiel hierfür ist Finnland, das schon seit Jahren mit einer sich hinziehenden Wirtschaftsrezession zu kämpfen hat, aber auch Frankreich, wo die Arbeitslosigkeit nur marginal zurückging und auf einem Niveau von über 10 % verharrt. Im benachbarten Deutschland ist die Arbeitslosenquote hingegen nur halb so hoch.
Aus den Statistiken ist zudem herauszulesen, dass die Arbeitslosigkeit innerhalb der Europäischen Union niedriger ist als in der Eurozone. Alles in allem schneiden die Länder außerhalb der Eurozone gemäß dieser Kennzahl besser ab, sei es nun das Vereinigte Königreich, Schweden oder die osteuropäischen Länder. Die niedrigere Arbeitslosigkeit in den osteuropäischen Ländern hat seinen guten Grund. Im Vergleich zum Westen sind die Löhne dort ungleich niedriger, hinzukommt der hohe Anteil der Industrie am gesamten Wirtschaftssektor. Leicht überspitzt könnte man also sagen, dass der Osten dem Westen Arbeitsplätze stiehlt.

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